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Was ist Farbe?

Eine jeglichem Körper entströmende Flamme? 

 (PLATO)

Gefangen gehaltenes Sonnenlicht?

(ISIDOR V: SEVILLIA)

Oder ist Farbe der Eindruck, den bestimmte elektromagnetische Wellen auf der Netzhaut hervorrufen?

(BROCKHAUS)

Ich stimme mit Cezanne´überein, das die Farben der Ort sind, wo unser Gehirn und das Universum sich begenen.

Male ich, kommen die Farben intuitiv auf die Leinwand. Ich kümmere mich nicht um Intensität und bestimmte Regeln, ich erschaffe Neue, Eigene, denn fange ich beim  Malen an zu denken, stürzt mein Bild, meine lebenswerte Welt zusammen.

 

 

Berndt Bojé

Vitae

 

 

Berndt Bojé ( geb. Kirste )

Vitae
Am 16. Juli 1953 erblickte ich, in Hohenlimburg, das Licht der Welt. Diese Licht mit all seinen Farben hat mich so beindruckt, daß ich beschloß, Maler zu werden. Nach vielen Irrwegen habe ich es letztendlich geschafft, dieser Berufung nachgehen.
Täglich arbeite ich mit viel Disziplin und Eifer, von morgens bis abends, an den Bildern, denn findet die Inspiration dich bei der Arbeit, ist sie unerschöpflich.
Dieses mein Pflichtgefühl, wenn es nicht wäre, wie könnte ich dann meine Gedanken auch nur einigermaßen zusammenhalten; durch das Pflichtgefühl werden alle Dinge geheiligt und miteinander verknüpft, und viele Kleine ergeben ein Großes.
So treibt das Pflichtgefühl meine Lebensfeder immer wieder aufs neue an; quasi der Druck hält meine Feder auf Spannung.
Ich gehe davon aus, daß das Geheimnisvolle im Sichtbaren und nicht im Unsichtbaren liegt. Ich sehe etwas in der Natur oder von Menschen Geschaffenes und durch meine Inspiration, im Unterbewußtsein entstehet ein sich langsam ordnendes Chaos. Ich fühle, wie sich ein Bild entwickelt, wie ich es dann langsam ordne. Dieses Gefühl nun auf die Leinwand in Öl festzuhalten ist schwer, soll doch die ursprüngliche Vitalität und Lebendigkeit erhalten bleiben. Anders ausgedrückt, wenn man eine Wand streichen will und den ersten Pinselstrich ausführt, von dieser Vitalität dieses Pinselstriches spreche ich; und nicht von der fertigen, in gleichmäßigem Farbauftrag fertigen Wand, denn diese besitzt keine Lebendigkeit mehr. Also muß ein Künstler kämpfen, das diese Vitlität dem Bild bis zum finalen Pinselstrich erhalten bleibt.
Wie entsteht ein Bild? Ein Funke, ein Inspirationsblitz und das Bild ist in meinem Kopf. Der erste Entwurf entsteht aus Erlebtem, einer Geschichte, einem Gedicht, einer Fotografie, Musik oder Nachrichten oder einfach nur einer Ankdote, lustig oder traurig. Es geht hier auch nicht um eine Veranschaulichung/Erläuterung der Realität, obwohl ich ein figurativer Maler bin, sondern um Bilder, die eine Anhäufung der Realität und eine Kurzfassung des Gefühls sind.
Die Gesamtvorstellung eines Bildes kann ich während des Schaffungsprozeßes nicht definieren, nur, das ich daran arbeite.
Also; beim Erstellen des Bildes, beim Malen mit den Farben verselbstständigt sich mein Schaffen und so tritt mein inneres Seelenleben zu Tage, meine Intuition/Emotion. Gott seis gedankt, sprudelt diese innere Quelle der schöpferischen Kraft wie gesundes Bergquellwasser.
Also zwei Dinge, die ewig wahr bleiben und einander ergänzen, sind: das man seine Inspiration und Einbildungskraft einbringt und nicht vom Gesehenen unterdrücken läßt. Das Andere: man muß seine Technik und somit seinen Stil lernen und immer wieder lernen und das Natürliche studieren, denn sonst bekommt die Inspiration keine Emotionen.
Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.
Meinen Stil, meinen Pinselstrich zu vervollkommnen erreiche ich nur durch unaufhörliche Schaffenskraft und da kommt mir mein Pflichtgefühl/Disziplin zur Hilfe.

Die Malerei ist eine stumme Poesie und
Die Poesie ist eine erzählende Malerei.
Farben sind die Muttersprache des Unbewußten.
Berndt Boje´
Ich lebe um zu malen
Ich male um zu leben
Ich male, also bin ich.
Solange ich male, habe ich keine Zeit, alt zu werden!
Es ist nicht so wichtig was du malst, sondern wie du es malst – denn
Malen ist Heilung.
B. Boje´

 

 

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